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05.01.2019

In der Wochensicht ist vorne: Zalando 10,34% vor Amazon 6,59%, Fabasoft 6,3%, Twitter 5,35%, GoPro 4,64%, Snapchat 4,2%, Nintendo 4,06%, Facebook 3,57%, Alphabet 3,24%, Dropbox 2,36%, Nvidia 1,9%, Microsoft 1,53%, United Internet 1,28%, Rocket Internet 0,99%, LinkedIn 0,82%, Altaba 0,63%, Alibaba Group Holding 0,47%, WireCard 0,34%, Xing 0%, SAP -0,56% und RIB Software -7,02%.

In der Monatssicht ist vorne: LinkedIn 7,86% vor Alphabet 1,89% , Facebook 0,01% , United Internet -1,55% , Fabasoft -2,32% , WireCard -3,83% , Snapchat -4,19% , Dropbox -5,08% , Amazon -5,57% , SAP -5,99% , Microsoft -6,07% , Twitter -8,02% , Zalando -8,13% , Altaba -9,38% , Xing -9,87% , GoPro -10,34% , Rocket Internet -10,77% , Nintendo -11,51% , Alibaba Group Holding -11,74% , Nvidia -13,32% und RIB Software -17,11% . Weitere Highlights: Zalando ist nun 3 Tage im Plus (10,34% Zuwachs von 22,44 auf 24,76), ebenso Nintendo 3 Tage im Plus (4,06% Zuwachs von 227,76 auf 237,01).

Year-to-date lag per letztem Schlusskurs Zalando 10,34% (Vorjahr: -49,13 Prozent) im Plus. Dahinter Snapchat 7,99% (Vorjahr: -60,92 Prozent) und GoPro 6,37% (Vorjahr: -43,06 Prozent). RIB Software -7,02% (Vorjahr: -52,34 Prozent) im Minus. Dahinter SAP -0,56% (Vorjahr: -6,98 Prozent) und Xing 0% (Vorjahr: -11,58 Prozent).

Am weitesten über dem MA200: keiner.
Am deutlichsten unter dem MA 200: LinkedIn -100%, Snapchat -43,43% und Nvidia -40,87%.
Hier der aktuelle ausserbörsliche Blick. Vergleicht man die aktuellen Indikationen bei L&S mit dem letzten Schlusskurs, so lag um 3:01 Uhr die Twitter-Aktie am besten: 8,19% Plus. Dahinter Alibaba Group Holding mit +7,05% , Nvidia mit +4,73% , Amazon mit +4,45% , Snapchat mit +4,2% , Alphabet mit +4,11% , GoPro mit +4% , Facebook mit +3,95% , Altaba mit +3,86% , Dropbox mit +3,53% , Microsoft mit +3,13% , Fabasoft mit +1,92% , Xing mit +0,65% , SAP mit +0,35% , United Internet mit +0,31% , Rocket Internet mit -0% , LinkedIn mit -0% , WireCard mit -0,11% , Nintendo mit -0,16% , Zalando mit -0,24% und RIB Software mit -0,24% .



Die Durchschnittsperformance ytd der BSN-Group Computer, Software & Internet ist 2,7% und reiht sich damit auf Platz 16 ein:

1. PCB (Printed Circuit Board Producer & Clients): 9,5% Show latest Report (29.12.2018)
2. Zykliker Österreich: 9,01% Show latest Report (29.12.2018)
3. Media: 7,12% Show latest Report (29.12.2018)
4. Energie: 5,88% Show latest Report (29.12.2018)
5. OÖ10 Members: 4,67% Show latest Report (29.12.2018)
6. Sport: 4,34% Show latest Report (29.12.2018)
7. Licht und Beleuchtung: 4,29% Show latest Report (29.12.2018)
8. Pharma, Chemie, Biotech, Arznei & Gesundheit: 4,26% Show latest Report (29.12.2018)
9. Stahl: 3,93% Show latest Report (29.12.2018)
10. Crane: 3,9% Show latest Report (29.12.2018)
11. Ölindustrie: 3,25% Show latest Report (29.12.2018)
12. Immobilien: 3,12% Show latest Report (29.12.2018)
13. Bau & Baustoffe: 2,99% Show latest Report (29.12.2018)
14. Gaming: 2,82% Show latest Report (29.12.2018)
15. Rohstoffaktien: 2,71% Show latest Report (29.12.2018)
16. Computer, Software & Internet : 2,7% Show latest Report (29.12.2018)
17. Runplugged Running Stocks: 2,37%
18. Aluminium: 2,25%
19. Banken: 2,18% Show latest Report (29.12.2018)
20. Luftfahrt & Reise: 1,9% Show latest Report (29.12.2018)
21. MSCI World Biggest 10: 1,79% Show latest Report (29.12.2018)
22. Auto, Motor und Zulieferer: 1,51% Show latest Report (29.12.2018)
23. Telekom: 1,44% Show latest Report (29.12.2018)
24. Post: 1,31% Show latest Report (29.12.2018)
25. Deutsche Nebenwerte: 1,16% Show latest Report (29.12.2018)
26. Versicherer: 0,76% Show latest Report (29.12.2018)
27. Konsumgüter: 0,53% Show latest Report (29.12.2018)
28. Global Innovation 1000: 0,51% Show latest Report (29.12.2018)
29. IT, Elektronik, 3D: -1,92% Show latest Report (29.12.2018)
30. Börseneulinge 2017: -2,63% Show latest Report (29.12.2018)
31. Solar: -5,71% Show latest Report (29.12.2018)
32. Big Greeks: -6,99% Show latest Report (29.12.2018)

Aktuelles zu den Companies (168h)
Social Trading Kommentare


zu WDI (03.01.)

Wirecard heute auf dem Weg nach unten, Reduzierung der Position um 50% bei einem Stop Kurs von 122,0

CSC
zu WDI (02.01.)

Wirecard mit >40% zieht ins Folio für dieses Jahr ein.

JuergenFazeny
zu WDI (29.12.)

INTERVIEW MIT EX-AUFSICHTSRATSCHEF KLAUS REHNIG „Bald wird ein internationaler Konzern Wirecard kaufen“ Wirecard hat Klaus Rehnig reich gemacht. Ein Gespräch mit dem Ex-Aufsichtsratschef über die anrüchigen Anfänge, das Geschäftsmodell und Angriffe von Spekulanten. Wenn Klaus Rehnig über das Unternehmen redet, das ihn reich gemacht hat, spricht er immer noch von „wir“. Der heute 73-Jährige ist Wirecard-Investor der ersten Stunde, war sechs Jahre lang Aufsichtsratsvorsitzender. Er ist ein Insider, der bislang nichts öffentlich preisgab, seit er das Unternehmen vor zehn Jahren verlassen hat. Nun ist Wirecard Mitglied im Dax – und Rehnig bereit zu einem Gespräch mit den Volontären der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Seine Aussagen zeigen Wirkung: Am Tag der Veröffentlichung des Interviews steigt der Kurs von Wirecard um mehr als 3,5 Prozent. Herr Rehnig, Ende 2008 sind Sie als Aufsichtsratschef von Wirecard zurückgetreten. Seitdem haben Sie nicht mehr öffentlich über das Unternehmen gesprochen. Warum jetzt? Ich habe mich über die Berichterstattung zur Aufnahme von Wirecard in den Dax geärgert. Warum das denn? Ich kann mir keinen Reim darauf machen, warum Journalisten so tun, als würde Wirecard noch in die Internet-Schmuddelecke gehören. Diese Leute haben sich nicht ausreichend mit dem Geschäftsmodell beschäftigt. Waren die ersten Geschäftskunden nicht Betreiber von Kontakt- und Glücksspielseiten? In den Anfangszeiten des Internets existierten in den USA und in Europa Geschäftsmodelle von Leuten, die unternehmungslustig waren. Und das waren eben vor allem Anbieter von Glücksspiel, Poker und Telefonkontakten. Zu der Zeit konnten wir damit nur bescheidene Umsätze erzielen. Das derzeitige Problem ist doch: Journalisten nehmen sich zu wenig Zeit, den aktuellen Geschäftsbericht von Wirecard zu studieren. Wenn ein Unternehmen zehn Jahre lang jedes Quartal mehr als 25 Prozent bei Umsatz und Gewinn wächst, dann sollten sie den Erfolgsfaktoren nachgehen. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/markus-braun-im-interview-wie-der-wirecard-chef-100-milliarden-euro-boersenwert-erreichen-will/23139910.html Und die wären? Wirecard und die Gründungsgesellschaften waren die ersten deutschen Fintechs, die sich mit der Abwicklung des digitalen Zahlungsverkehrs im Internet beschäftigt haben. Damals ging es vor allem darum, den Zahlungsprozess vom Endkunden zum Händler abzuwickeln und Betrug zu verhindern. Anders als die Deutsche Bank haben wir in Zukunftsgeschäfte investiert. Die hat uns nicht ernst genommen. Bis Wirecard 2005 seine eigene Bank gekauft hat, hatten Sie selbst Konten bei der Deutschen Bank. Für jede Einzeltransaktion haben wir jeden Morgen eine Palette Kontoauszüge bekommen und mussten sie zur Abwicklung neu erfassen. Die Tochter der Deutschen Bank konnte damals keine Datenträger liefern. Dort begannen die IT-Probleme der Deutschen Bank, über die die Leute heute noch klagen. Heute ist Wirecard an der Börse mehr wert als die Deutsche Bank. Als Start-up hatten wir einen Wettbewerbsvorteil, weil wir keine Rücksicht auf bewährte Geschäftsprozesse und Strukturen nehmen mussten. Fast die Hälfte der Mitarbeiter ist in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Deshalb besteht eine gute Chance, dass die Wirecard-Aktie bald sogar doppelt so viel wert sein wird, mal abgesehen von den allgemeinen Marktturbulenzen. Ich habe meinen Kindern Wirecard-Aktien geschenkt und rate Ihnen, auch einzusteigen. Warum sind Sie so überzeugt? Die bargeldlosen Transaktionen haben ein hohes Wachstumspotenzial. Für mich ist es einer der am schnellsten wachsenden Marktbereiche, unabhängig von Konjunktur, Branche und Region. 90 Prozent des weltweiten Zahlungsverkehrs werden noch nicht elektronisch abgewickelt. Wirecard ist das Bindeglied in der Zahlungsabwicklung zwischen Händlern und Kunden. Und heute ist praktisch jeder stationäre Laden gezwungen, seinen Vertrieb auch über das Internet abzuwickeln – selbst der kleine Juwelier um die Ecke. Das wird nicht alles Wirecard bekommen. Nein, ich sage nur, wie groß das unerschlossene Marktpotenzial ist. Schauen Sie auf die Namen der weltweiten Anbieter, die auf Kreditkarten stehen: Visa, Mastercard, JBC und Alipay. Deren Geschäft wächst jedes Jahr zwischen zehn und 20 Prozent. Und weil Wirecard deren Zahlungen abwickelt, wächst es mit. Haben Sie nicht die Sorge, dass andere Firmen das Geschäftsmodell von Wirecard kopieren? Nein, das Modell von Wirecard mit seiner spezifischen IT-Plattform lässt sich nicht so schnell nachbauen. Das Know-how, das in dieser Firma steckt, kann man höchstens komplett kaufen. Wenn ein Konkurrent es nachbauen will, braucht er viele Jahre und muss viel Geld investieren – ohne Garantie, genügend Kunden zu finden. Anfangs war meine einzige Sorge, dass das Internet ausfällt. Aber das ist nie passiert. Dass das Internet ausfällt? Hacker machen einem Unternehmen wie Wirecard immer Kopfschmerzen. Aber ich gehe davon aus, dass Wirecard seine Plattform so gut abgesichert hat wie möglich. Angriffe auf die Infrastruktur sind doch nicht das einzige Risiko. Wirecard haftet zum Beispiel, wenn ein Händler pleite ist. Es gibt Klumpenrisiken. Ich erinnere mich an den Fall eines Kreuzfahrtschiffs, das wegen einer Insolvenz nicht auslaufen konnte. Alle Passagiere hatten ihre Reise vor Antritt bezahlt und forderten ihr Geld zurück. Solche Rückforderungen leitet das Zahlungsinstitut an Wirecard weiter. Für solche Fälle sind Zahlungsdienstleister rückversichert. Wirecard ist vor allem in Asien aktiv. Wirken sich die dortigen Währungsschwankungen nicht negativ auf das Geschäft aus? Nein, ich drehe es um: Die Unabhängigkeit von einer einzigen Währung ist eine Riesenchance. Ob die türkische Lira schwächelt, ist uns deshalb egal, weil wir in 180 Währungen arbeiten. Wirecard ist außerdem in verschiedenen Branchen tätig. Wenn der Tourismussektor kriselt, würde das wegen der Größenordnung sicher wehtun. Schließlich sind Ticketing und Hotelbuchungen eines der größeren Marktsegmente. Auch dort ist das Risiko weit gestreut, weil Wirecard international aufgestellte Hotelgruppen als Kunden hat. Das klingt ziemlich nach Werbung. Wie viele Aktien halten Ihre Familie und Sie eigentlich noch? Ausreichend. Es heißt, dass Ihre Beteiligung im zweistelligen Bereich liegt. Nein, keineswegs. Ich bin noch gut dabei, auch wenn ich zwischenzeitlich in andere Bereiche investiert habe. Zum Start hielt ich 20 Prozent. Sie waren maßgeblich an der Gründung der EBS Holding beteiligt, die später Infogenie gekauft hat und heute Wirecard heißt.  Ich komme beruflich ursprünglich aus der Verlagsbranche. Aber das Internet hat mich damals so fasziniert, dass ich 1998 alle meine alten Verlagsbeteiligungen verkauft und in internetaffine Start-ups investiert habe. Ich war neben den Gründern der erste Investor von EBS – ich habe zum Start 500.000 D-Mark investiert. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsdienstleister-hohes-wachstum-hohe-erwartungen-wirecard-wird-opfer-des-eigenen-erfolgs/23632354.html Trotzdem taucht Ihr Name nie auf. Ein Aufsichtsrat ist nicht für die Kommunikation zuständig. Aus meinen Erfahrungen aus der Verlagsbranche weiß ich eben, ungefragt die Schnauze zu halten. Gerade reden Sie sehr offen über Wirecard. Erzählen Sie uns doch, wann Sie Ihre Aktien verkaufen werden. Erst bei einem Kaufangebot eines Investors. Ich rechne damit, dass bald ein internationaler Konzern kommen wird und Wirecard kaufen will. Dann könnten die Aktionäre einen Zuschlag auf den Börsenwert von 30, 40 oder 50 Prozent erhalten. Die Chinesen sind doch zurzeit auf Einkaufstour. Die Frage ist, ob die Bundesregierung einen Verkauf nach China zulassen würde. Ich glaube nicht, dass Wirecard ein kritisches Unternehmen im Außenhandel ist. Bei der Deutschen Bank sähe das anders aus. Vorstandschef Markus Braun hätte kein Problem damit, an die Chinesen zu verkaufen? Weiß ich nicht. Er ist mindestens ein genauso guter Stratege wie ich. Das wäre ein Exit, bei dem jeder vernünftige Investor sagt: Ich nehme das Angebot an. Sie haben Braun 2003 eingestellt. Wie viel Kontakt haben Sie noch zu ihm? Ich bin mit allen ehemaligen Kollegen so befreundet wie damals, ich mische mich nur nicht mehr ins Unternehmen ein. Er ist ein umgänglicher und erfahrener Mensch. Früher haben wir abends noch einen Drink miteinander genommen. Wenn er heute mal nach Frankfurt kommt, hat er dafür keine Zeit mehr, weil er zum nächsten Termin muss. Wie hat es Braun geschafft, Wirecard so groß zu machen? Braun ist ein Workaholic, ein von Ehrgeiz und Perfektion besessener Erfolgsmensch. Braun hat sich durch die strategische Ausrichtung und Vision mit Wirecard im digitalen Payment einen Namen gemacht. Er hat viele Firmen aus unterschiedlichen Ländern gekauft, geräuschlos integriert und sich gegen eine gewaltige internationale Konkurrenz durchgesetzt. Ist Wirecard eine One-Man-Show? Er ist mit Sicherheit der führende Stratege, aber er hat auch ein langjähriges Team um sich. Ich halte nichts davon, Einzelpersonen zu glorifizieren. Ich will überhaupt nichts schmälern. Sie kriegen selten so charismatische Geschäftsführer, aber auch Braun hat sich mit dem Unternehmensteam positiv weiterentwickelt. Braun will https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsdienstleister-wirecard-will-umsatz-bis-2025-auf-mehr-als-10-milliarden-euro-steigern/23163222.html. Größenwahn? Ambitioniert – aber schauen Sie sich an, was Wirecard in den vergangenen drei Jahren an Softwareentwicklung betrieben hat. Der nächste Schritt zum großen Umsatzsprung ist das mobile Bezahlen, zum Beispiel im Supermarkt. Wirecard hat etwa Lizenzen mit Apple, Alipay, Google, der Deutschen Telekom und Handy‧herstellern, die die mobilen Zahlungen abwickeln. Viele Anleger sind offenbar skeptischer. Die Aktie ist extrem volatil. Derzeit sind das normale Marktschwankungen, denn es herrscht allgemeine politische Unsicherheit am Markt. Mit dem Entwicklungspotenzial des Geschäftsmodells hat das nichts zu tun. Es gibt immer wieder Attacken von Spekulanten, die den Kurs belasten. Die kommen von anonymen Seilschaften aus der Presselandschaft, verbunden mit ein paar Bankern, die sich eine linke Geschichte ausdenken und in Onlineforen drücken, damit die Aktie abstürzt. Seit 2000 ist Wirecard durch internationale Wirtschaftsprüfer regelmäßig kontrolliert worden. Nie hat jemand Bilanzbetrug festgestellt. Die letzten Betrüger wurden gerade von der Staatsanwaltschaft überführt. Oft beziehen sich die Vorwürfe – Scheinumsätze, undurchsichtige Firmenkonstrukte – auf Asien. Was ist an den Vorwürfen dran? Ich kenne die neu erworbenen Tochtergesellschaften in Asien nur aus dem Geschäftsbericht und der Präsentation auf der Hauptversammlung. Der Umsatzanteil in Asien liegt 2017 vergleichbar dem in Europa. Die unhaltbaren Vorwürfe sind grobe Unterstellungen gegenüber dem Management, den Aufsichtsgremien und den Wirtschaftsprüfern. Schon 2008 gab es Vorwürfe der Bilanzfälschung, just als Sie den Aufsichtsrat verließen. War das Zufall? Das hatte damit überhaupt nichts zu tun. Der Zeitpunkt ist zumindest merkwürdig. Wieso? Auch nur eine Unterstellung! Es war intern bekannt, dass ich 2008 zum Jahresende nach zehn Jahren altersbedingt aus dem Aufsichtsrat ausscheiden würde. Was soll daran merkwürdig sein? Außerdem: Nach 30 Jahren in internationalen Konzernen weiß ich genau, wie eine Bilanz auszusehen hat. Wer nur einen Hauch Anstand hat, würde nie eine Bilanz fälschen. Warum sind Sie denn gegangen? Ich war an der Altersgrenze, damit ich nicht mehr arbeiten musste, und hatte für meine Familie und mich genug vorgesorgt. Ganz einfach. Herr Rehnig, vielen Dank für das Interview. Mitarbeit: Camilla Flocke, Michael Scheppe, Robert Tusch und Michael Verfürden. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/interview-mit-ex-aufsichtsratschef-klaus-rehnig-bald-wird-ein-internationaler-konzern-wirecard-kaufen/23801726.html?ticket=ST-2773311-Z2vvqKKX3DYQhOlTbMce-ap1

GoldeselTrading
zu ZAL (03.01.)

Bei Zalando gibt es Übernahmegerüchte, die Aktie legt 5% zu



Live-Kursliste, BSNgine
 
 
 
 


Bildnachweis

1. BSN Group Computer, Software & Internet Performancevergleich YTD, Stand: 05.01.2019

2. Glasfaser, Fiber optics, Internet, Netwerk http://www.shutterstock.com/de/pic-176995772/stock-photo-optical-fiber.html

Aktien auf dem Radar: Valneva , Mayr-Melnhof , UBM , Polytec , DO&CO , Rosenbauer , Palfinger , OMV , Wienerberger , Strabag , CA Immo , VIG , SW Umwelttechnik , S Immo , Porr , Österreichische Post , Zumtobel , Wolford , FACC , voestalpine , Warimpex , bet-at-home.com , Linz Textil Holding , Oberbank AG VZ , Oberbank AG Stamm , Wiener Privatbank , Cleen Energy , Gurktaler AG VZ , Gurktaler AG Stamm , HeidelbergCement , SAP.


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EFKON GmbH is one of the worldwide leading providers of Intelligent Transportation Systems (ITS), Electronic Toll Collection (ETC), enforcement and traffic telematic solutions. We have significant ...

Zalando und Amazon vs. RIB Software und SAP – kommentierter KW 1 Peer Group Watch Computer, Software & Internet


05.01.2019

In der Wochensicht ist vorne: Zalando 10,34% vor Amazon 6,59%, Fabasoft 6,3%, Twitter 5,35%, GoPro 4,64%, Snapchat 4,2%, Nintendo 4,06%, Facebook 3,57%, Alphabet 3,24%, Dropbox 2,36%, Nvidia 1,9%, Microsoft 1,53%, United Internet 1,28%, Rocket Internet 0,99%, LinkedIn 0,82%, Altaba 0,63%, Alibaba Group Holding 0,47%, WireCard 0,34%, Xing 0%, SAP -0,56% und RIB Software -7,02%.

In der Monatssicht ist vorne: LinkedIn 7,86% vor Alphabet 1,89% , Facebook 0,01% , United Internet -1,55% , Fabasoft -2,32% , WireCard -3,83% , Snapchat -4,19% , Dropbox -5,08% , Amazon -5,57% , SAP -5,99% , Microsoft -6,07% , Twitter -8,02% , Zalando -8,13% , Altaba -9,38% , Xing -9,87% , GoPro -10,34% , Rocket Internet -10,77% , Nintendo -11,51% , Alibaba Group Holding -11,74% , Nvidia -13,32% und RIB Software -17,11% . Weitere Highlights: Zalando ist nun 3 Tage im Plus (10,34% Zuwachs von 22,44 auf 24,76), ebenso Nintendo 3 Tage im Plus (4,06% Zuwachs von 227,76 auf 237,01).

Year-to-date lag per letztem Schlusskurs Zalando 10,34% (Vorjahr: -49,13 Prozent) im Plus. Dahinter Snapchat 7,99% (Vorjahr: -60,92 Prozent) und GoPro 6,37% (Vorjahr: -43,06 Prozent). RIB Software -7,02% (Vorjahr: -52,34 Prozent) im Minus. Dahinter SAP -0,56% (Vorjahr: -6,98 Prozent) und Xing 0% (Vorjahr: -11,58 Prozent).

Am weitesten über dem MA200: keiner.
Am deutlichsten unter dem MA 200: LinkedIn -100%, Snapchat -43,43% und Nvidia -40,87%.
Hier der aktuelle ausserbörsliche Blick. Vergleicht man die aktuellen Indikationen bei L&S mit dem letzten Schlusskurs, so lag um 3:01 Uhr die Twitter-Aktie am besten: 8,19% Plus. Dahinter Alibaba Group Holding mit +7,05% , Nvidia mit +4,73% , Amazon mit +4,45% , Snapchat mit +4,2% , Alphabet mit +4,11% , GoPro mit +4% , Facebook mit +3,95% , Altaba mit +3,86% , Dropbox mit +3,53% , Microsoft mit +3,13% , Fabasoft mit +1,92% , Xing mit +0,65% , SAP mit +0,35% , United Internet mit +0,31% , Rocket Internet mit -0% , LinkedIn mit -0% , WireCard mit -0,11% , Nintendo mit -0,16% , Zalando mit -0,24% und RIB Software mit -0,24% .

Die Durchschnittsperformance ytd der BSN-Group Computer, Software & Internet ist 2,7% und reiht sich damit auf Platz 16 ein:

1. PCB (Printed Circuit Board Producer & Clients): 9,5% Show latest Report (29.12.2018)
2. Zykliker Österreich: 9,01% Show latest Report (29.12.2018)
3. Media: 7,12% Show latest Report (29.12.2018)
4. Energie: 5,88% Show latest Report (29.12.2018)
5. OÖ10 Members: 4,67% Show latest Report (29.12.2018)
6. Sport: 4,34% Show latest Report (29.12.2018)
7. Licht und Beleuchtung: 4,29% Show latest Report (29.12.2018)
8. Pharma, Chemie, Biotech, Arznei & Gesundheit: 4,26% Show latest Report (29.12.2018)
9. Stahl: 3,93% Show latest Report (29.12.2018)
10. Crane: 3,9% Show latest Report (29.12.2018)
11. Ölindustrie: 3,25% Show latest Report (29.12.2018)
12. Immobilien: 3,12% Show latest Report (29.12.2018)
13. Bau & Baustoffe: 2,99% Show latest Report (29.12.2018)
14. Gaming: 2,82% Show latest Report (29.12.2018)
15. Rohstoffaktien: 2,71% Show latest Report (29.12.2018)
16. Computer, Software & Internet : 2,7% Show latest Report (29.12.2018)
17. Runplugged Running Stocks: 2,37%
18. Aluminium: 2,25%
19. Banken: 2,18% Show latest Report (29.12.2018)
20. Luftfahrt & Reise: 1,9% Show latest Report (29.12.2018)
21. MSCI World Biggest 10: 1,79% Show latest Report (29.12.2018)
22. Auto, Motor und Zulieferer: 1,51% Show latest Report (29.12.2018)
23. Telekom: 1,44% Show latest Report (29.12.2018)
24. Post: 1,31% Show latest Report (29.12.2018)
25. Deutsche Nebenwerte: 1,16% Show latest Report (29.12.2018)
26. Versicherer: 0,76% Show latest Report (29.12.2018)
27. Konsumgüter: 0,53% Show latest Report (29.12.2018)
28. Global Innovation 1000: 0,51% Show latest Report (29.12.2018)
29. IT, Elektronik, 3D: -1,92% Show latest Report (29.12.2018)
30. Börseneulinge 2017: -2,63% Show latest Report (29.12.2018)
31. Solar: -5,71% Show latest Report (29.12.2018)
32. Big Greeks: -6,99% Show latest Report (29.12.2018)

Aktuelles zu den Companies (168h)
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zu WDI (03.01.)

Wirecard heute auf dem Weg nach unten, Reduzierung der Position um 50% bei einem Stop Kurs von 122,0

CSC
zu WDI (02.01.)

Wirecard mit >40% zieht ins Folio für dieses Jahr ein.

JuergenFazeny
zu WDI (29.12.)

INTERVIEW MIT EX-AUFSICHTSRATSCHEF KLAUS REHNIG „Bald wird ein internationaler Konzern Wirecard kaufen“ Wirecard hat Klaus Rehnig reich gemacht. Ein Gespräch mit dem Ex-Aufsichtsratschef über die anrüchigen Anfänge, das Geschäftsmodell und Angriffe von Spekulanten. Wenn Klaus Rehnig über das Unternehmen redet, das ihn reich gemacht hat, spricht er immer noch von „wir“. Der heute 73-Jährige ist Wirecard-Investor der ersten Stunde, war sechs Jahre lang Aufsichtsratsvorsitzender. Er ist ein Insider, der bislang nichts öffentlich preisgab, seit er das Unternehmen vor zehn Jahren verlassen hat. Nun ist Wirecard Mitglied im Dax – und Rehnig bereit zu einem Gespräch mit den Volontären der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten. Seine Aussagen zeigen Wirkung: Am Tag der Veröffentlichung des Interviews steigt der Kurs von Wirecard um mehr als 3,5 Prozent. Herr Rehnig, Ende 2008 sind Sie als Aufsichtsratschef von Wirecard zurückgetreten. Seitdem haben Sie nicht mehr öffentlich über das Unternehmen gesprochen. Warum jetzt? Ich habe mich über die Berichterstattung zur Aufnahme von Wirecard in den Dax geärgert. Warum das denn? Ich kann mir keinen Reim darauf machen, warum Journalisten so tun, als würde Wirecard noch in die Internet-Schmuddelecke gehören. Diese Leute haben sich nicht ausreichend mit dem Geschäftsmodell beschäftigt. Waren die ersten Geschäftskunden nicht Betreiber von Kontakt- und Glücksspielseiten? In den Anfangszeiten des Internets existierten in den USA und in Europa Geschäftsmodelle von Leuten, die unternehmungslustig waren. Und das waren eben vor allem Anbieter von Glücksspiel, Poker und Telefonkontakten. Zu der Zeit konnten wir damit nur bescheidene Umsätze erzielen. Das derzeitige Problem ist doch: Journalisten nehmen sich zu wenig Zeit, den aktuellen Geschäftsbericht von Wirecard zu studieren. Wenn ein Unternehmen zehn Jahre lang jedes Quartal mehr als 25 Prozent bei Umsatz und Gewinn wächst, dann sollten sie den Erfolgsfaktoren nachgehen. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/markus-braun-im-interview-wie-der-wirecard-chef-100-milliarden-euro-boersenwert-erreichen-will/23139910.html Und die wären? Wirecard und die Gründungsgesellschaften waren die ersten deutschen Fintechs, die sich mit der Abwicklung des digitalen Zahlungsverkehrs im Internet beschäftigt haben. Damals ging es vor allem darum, den Zahlungsprozess vom Endkunden zum Händler abzuwickeln und Betrug zu verhindern. Anders als die Deutsche Bank haben wir in Zukunftsgeschäfte investiert. Die hat uns nicht ernst genommen. Bis Wirecard 2005 seine eigene Bank gekauft hat, hatten Sie selbst Konten bei der Deutschen Bank. Für jede Einzeltransaktion haben wir jeden Morgen eine Palette Kontoauszüge bekommen und mussten sie zur Abwicklung neu erfassen. Die Tochter der Deutschen Bank konnte damals keine Datenträger liefern. Dort begannen die IT-Probleme der Deutschen Bank, über die die Leute heute noch klagen. Heute ist Wirecard an der Börse mehr wert als die Deutsche Bank. Als Start-up hatten wir einen Wettbewerbsvorteil, weil wir keine Rücksicht auf bewährte Geschäftsprozesse und Strukturen nehmen mussten. Fast die Hälfte der Mitarbeiter ist in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Deshalb besteht eine gute Chance, dass die Wirecard-Aktie bald sogar doppelt so viel wert sein wird, mal abgesehen von den allgemeinen Marktturbulenzen. Ich habe meinen Kindern Wirecard-Aktien geschenkt und rate Ihnen, auch einzusteigen. Warum sind Sie so überzeugt? Die bargeldlosen Transaktionen haben ein hohes Wachstumspotenzial. Für mich ist es einer der am schnellsten wachsenden Marktbereiche, unabhängig von Konjunktur, Branche und Region. 90 Prozent des weltweiten Zahlungsverkehrs werden noch nicht elektronisch abgewickelt. Wirecard ist das Bindeglied in der Zahlungsabwicklung zwischen Händlern und Kunden. Und heute ist praktisch jeder stationäre Laden gezwungen, seinen Vertrieb auch über das Internet abzuwickeln – selbst der kleine Juwelier um die Ecke. Das wird nicht alles Wirecard bekommen. Nein, ich sage nur, wie groß das unerschlossene Marktpotenzial ist. Schauen Sie auf die Namen der weltweiten Anbieter, die auf Kreditkarten stehen: Visa, Mastercard, JBC und Alipay. Deren Geschäft wächst jedes Jahr zwischen zehn und 20 Prozent. Und weil Wirecard deren Zahlungen abwickelt, wächst es mit. Haben Sie nicht die Sorge, dass andere Firmen das Geschäftsmodell von Wirecard kopieren? Nein, das Modell von Wirecard mit seiner spezifischen IT-Plattform lässt sich nicht so schnell nachbauen. Das Know-how, das in dieser Firma steckt, kann man höchstens komplett kaufen. Wenn ein Konkurrent es nachbauen will, braucht er viele Jahre und muss viel Geld investieren – ohne Garantie, genügend Kunden zu finden. Anfangs war meine einzige Sorge, dass das Internet ausfällt. Aber das ist nie passiert. Dass das Internet ausfällt? Hacker machen einem Unternehmen wie Wirecard immer Kopfschmerzen. Aber ich gehe davon aus, dass Wirecard seine Plattform so gut abgesichert hat wie möglich. Angriffe auf die Infrastruktur sind doch nicht das einzige Risiko. Wirecard haftet zum Beispiel, wenn ein Händler pleite ist. Es gibt Klumpenrisiken. Ich erinnere mich an den Fall eines Kreuzfahrtschiffs, das wegen einer Insolvenz nicht auslaufen konnte. Alle Passagiere hatten ihre Reise vor Antritt bezahlt und forderten ihr Geld zurück. Solche Rückforderungen leitet das Zahlungsinstitut an Wirecard weiter. Für solche Fälle sind Zahlungsdienstleister rückversichert. Wirecard ist vor allem in Asien aktiv. Wirken sich die dortigen Währungsschwankungen nicht negativ auf das Geschäft aus? Nein, ich drehe es um: Die Unabhängigkeit von einer einzigen Währung ist eine Riesenchance. Ob die türkische Lira schwächelt, ist uns deshalb egal, weil wir in 180 Währungen arbeiten. Wirecard ist außerdem in verschiedenen Branchen tätig. Wenn der Tourismussektor kriselt, würde das wegen der Größenordnung sicher wehtun. Schließlich sind Ticketing und Hotelbuchungen eines der größeren Marktsegmente. Auch dort ist das Risiko weit gestreut, weil Wirecard international aufgestellte Hotelgruppen als Kunden hat. Das klingt ziemlich nach Werbung. Wie viele Aktien halten Ihre Familie und Sie eigentlich noch? Ausreichend. Es heißt, dass Ihre Beteiligung im zweistelligen Bereich liegt. Nein, keineswegs. Ich bin noch gut dabei, auch wenn ich zwischenzeitlich in andere Bereiche investiert habe. Zum Start hielt ich 20 Prozent. Sie waren maßgeblich an der Gründung der EBS Holding beteiligt, die später Infogenie gekauft hat und heute Wirecard heißt.  Ich komme beruflich ursprünglich aus der Verlagsbranche. Aber das Internet hat mich damals so fasziniert, dass ich 1998 alle meine alten Verlagsbeteiligungen verkauft und in internetaffine Start-ups investiert habe. Ich war neben den Gründern der erste Investor von EBS – ich habe zum Start 500.000 D-Mark investiert. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsdienstleister-hohes-wachstum-hohe-erwartungen-wirecard-wird-opfer-des-eigenen-erfolgs/23632354.html Trotzdem taucht Ihr Name nie auf. Ein Aufsichtsrat ist nicht für die Kommunikation zuständig. Aus meinen Erfahrungen aus der Verlagsbranche weiß ich eben, ungefragt die Schnauze zu halten. Gerade reden Sie sehr offen über Wirecard. Erzählen Sie uns doch, wann Sie Ihre Aktien verkaufen werden. Erst bei einem Kaufangebot eines Investors. Ich rechne damit, dass bald ein internationaler Konzern kommen wird und Wirecard kaufen will. Dann könnten die Aktionäre einen Zuschlag auf den Börsenwert von 30, 40 oder 50 Prozent erhalten. Die Chinesen sind doch zurzeit auf Einkaufstour. Die Frage ist, ob die Bundesregierung einen Verkauf nach China zulassen würde. Ich glaube nicht, dass Wirecard ein kritisches Unternehmen im Außenhandel ist. Bei der Deutschen Bank sähe das anders aus. Vorstandschef Markus Braun hätte kein Problem damit, an die Chinesen zu verkaufen? Weiß ich nicht. Er ist mindestens ein genauso guter Stratege wie ich. Das wäre ein Exit, bei dem jeder vernünftige Investor sagt: Ich nehme das Angebot an. Sie haben Braun 2003 eingestellt. Wie viel Kontakt haben Sie noch zu ihm? Ich bin mit allen ehemaligen Kollegen so befreundet wie damals, ich mische mich nur nicht mehr ins Unternehmen ein. Er ist ein umgänglicher und erfahrener Mensch. Früher haben wir abends noch einen Drink miteinander genommen. Wenn er heute mal nach Frankfurt kommt, hat er dafür keine Zeit mehr, weil er zum nächsten Termin muss. Wie hat es Braun geschafft, Wirecard so groß zu machen? Braun ist ein Workaholic, ein von Ehrgeiz und Perfektion besessener Erfolgsmensch. Braun hat sich durch die strategische Ausrichtung und Vision mit Wirecard im digitalen Payment einen Namen gemacht. Er hat viele Firmen aus unterschiedlichen Ländern gekauft, geräuschlos integriert und sich gegen eine gewaltige internationale Konkurrenz durchgesetzt. Ist Wirecard eine One-Man-Show? Er ist mit Sicherheit der führende Stratege, aber er hat auch ein langjähriges Team um sich. Ich halte nichts davon, Einzelpersonen zu glorifizieren. Ich will überhaupt nichts schmälern. Sie kriegen selten so charismatische Geschäftsführer, aber auch Braun hat sich mit dem Unternehmensteam positiv weiterentwickelt. Braun will https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/zahlungsdienstleister-wirecard-will-umsatz-bis-2025-auf-mehr-als-10-milliarden-euro-steigern/23163222.html. Größenwahn? Ambitioniert – aber schauen Sie sich an, was Wirecard in den vergangenen drei Jahren an Softwareentwicklung betrieben hat. Der nächste Schritt zum großen Umsatzsprung ist das mobile Bezahlen, zum Beispiel im Supermarkt. Wirecard hat etwa Lizenzen mit Apple, Alipay, Google, der Deutschen Telekom und Handy‧herstellern, die die mobilen Zahlungen abwickeln. Viele Anleger sind offenbar skeptischer. Die Aktie ist extrem volatil. Derzeit sind das normale Marktschwankungen, denn es herrscht allgemeine politische Unsicherheit am Markt. Mit dem Entwicklungspotenzial des Geschäftsmodells hat das nichts zu tun. Es gibt immer wieder Attacken von Spekulanten, die den Kurs belasten. Die kommen von anonymen Seilschaften aus der Presselandschaft, verbunden mit ein paar Bankern, die sich eine linke Geschichte ausdenken und in Onlineforen drücken, damit die Aktie abstürzt. Seit 2000 ist Wirecard durch internationale Wirtschaftsprüfer regelmäßig kontrolliert worden. Nie hat jemand Bilanzbetrug festgestellt. Die letzten Betrüger wurden gerade von der Staatsanwaltschaft überführt. Oft beziehen sich die Vorwürfe – Scheinumsätze, undurchsichtige Firmenkonstrukte – auf Asien. Was ist an den Vorwürfen dran? Ich kenne die neu erworbenen Tochtergesellschaften in Asien nur aus dem Geschäftsbericht und der Präsentation auf der Hauptversammlung. Der Umsatzanteil in Asien liegt 2017 vergleichbar dem in Europa. Die unhaltbaren Vorwürfe sind grobe Unterstellungen gegenüber dem Management, den Aufsichtsgremien und den Wirtschaftsprüfern. Schon 2008 gab es Vorwürfe der Bilanzfälschung, just als Sie den Aufsichtsrat verließen. War das Zufall? Das hatte damit überhaupt nichts zu tun. Der Zeitpunkt ist zumindest merkwürdig. Wieso? Auch nur eine Unterstellung! Es war intern bekannt, dass ich 2008 zum Jahresende nach zehn Jahren altersbedingt aus dem Aufsichtsrat ausscheiden würde. Was soll daran merkwürdig sein? Außerdem: Nach 30 Jahren in internationalen Konzernen weiß ich genau, wie eine Bilanz auszusehen hat. Wer nur einen Hauch Anstand hat, würde nie eine Bilanz fälschen. Warum sind Sie denn gegangen? Ich war an der Altersgrenze, damit ich nicht mehr arbeiten musste, und hatte für meine Familie und mich genug vorgesorgt. Ganz einfach. Herr Rehnig, vielen Dank für das Interview. Mitarbeit: Camilla Flocke, Michael Scheppe, Robert Tusch und Michael Verfürden. https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/interview-mit-ex-aufsichtsratschef-klaus-rehnig-bald-wird-ein-internationaler-konzern-wirecard-kaufen/23801726.html?ticket=ST-2773311-Z2vvqKKX3DYQhOlTbMce-ap1

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